Gemeinde Muckendorf-Wipfing
Heiligenstädter Hangbrücke - Probebohrungen
Heiligenstädter Hangbrücke - Probebohrungen

Instandsetzung Heiligenstädter Brücke – Probebohrungen im Februar 2019

Ein europaweites Problem stellen derzeit die in den 1960/1970iger-Jahren errichte­ten Brückenbauwerke dar, die nun lebensaltersbedingt sukzessive umfangreiche Instandsetzungsarbeiten erfordern. Auch Wien – und damit das Wiener Umland – sind von dieser Herausforderung nicht ausgenommen. Wie wichtig regelmäßige Instand­setzungen und Sanierungen für die Sicherheit unserer Brücken sind, zeigt das schreckliche Beispiel der eingestürzten Autobahnbrücke in Genua.

Wien hat schon seit Beginn 2018 ein umfangreiches Brückensanierungsprogramm gestartet, in dessen Rahmen im kommenden Jahrzehnt rund 50 Wiener Brücken grundlegend saniert und für die kommenden Jahrzehnte sicher gemacht werden. Die Stadt und ihre Verwaltung stehen dabei vor der Aufgabe, diese Sanierungen häufig an verkehrlich sehr schwierigen Stellen vornehmen zu müssen.

Ein Projekt, das unser Bürgerinnen und Bürger besonders betreffen wird, ist die Generalinstandsetzung der Heiligenstädter Hangbrücke.

Das Brückenbauwerk mit den relativ filigranen Querschnitten weist nun nach rund 45 Jahren intensiver Nutzung an Unter- und Überbau sowie an der Lage­rung diverse massive Schadstellen auf. Eine Gesamtinstandsetzung ist un­ausweichlich. Für die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen und Arbeiten sind umfangreiche Vorerhebungen bzw. Vorarbeiten notwendig.

Erste Vorarbeiten starten im Februar 2019 und werden vom 1.2.2019 ab 20:00 Uhr bis zum 15.2.2019 5:00 Uhr Früh dauern.

Die MA 29 – Brückenbau und Grundbau hat dafür Untergrunderkundungen entlang der Heiligenstädter Straße von der Kreuzung Bloschgasse/Kahlenbergerdorf bis Kreuzung Kuchelauer Hafenstraße durchzuführen.

Bei 17 Probebohrungen vom Brückentragwerk werden Informationen über die Untergrundverhältnisse gewonnen, welche wesentliche Grundlagen für die Planung und die spätere Bauausführung sind.

Fachleute der Geologie und Geotechnik werden die Tiefenlage, die Mächtigkeit und den Zustand der einzelnen Bodenschichten ermitteln.

Der Hauptteil der Sanierung wird dann ab Winter 2019 in Angriff genommen werden.

Um die Probebohrungen durchführen zu können, muss im Bereich der Brücke jeweils ein Fahrstreifen pro Richtung gesperrt werden. Für diese Phase wurde bewusst die Ferienzeit ausgewählt, da dann das Verkehrsaufkommen erfahrungsgemäß niedriger ist. Ab 15.2.2019 stehen alle Fahrstreifen wieder zur Verfügung.

Um die betroffene Bevölkerung zu informieren, wird es breit angelegte Informationsmaßnahmen geben.

Für die definitive Sanierungsphase wird ein Verkehrskonzept erarbeitet, das Ihnen zeitgerecht übermittelt wird.

Seitens der Stadt Wien stehen Ihnen für Rückfragen oder Anregungen zu diesem Projekt bzw. zu dem Bauablauf MA29 – Abteilungsleiter Hermann Papouschek (hermann.papouschek(at)wien.gv.at; 01/4000 – 96911) und der Wiener Baustellenkoordinator Peter Lenz (peter.lenz(at)wien.gv.at 01/4000 – 82687) zur Verfügung.